Ausstellung: Kunst inmitten des Krieges. Künstlerische Positionen aus Afghanistan

Urheber/in: Anosh Qasimi. All rights reserved.

In der Ausstellung, die in Kabul unmöglich wäre, sind Fotos von Werken der 22-jährigen Künstlerin und Galeristin Hafiza Qasimi aus Kabul sowie von der von ihr gegründeten Künstler*innengruppe zu sehen. Die Bilder geben den schrecklichen Alltag in Afghanistan wieder. Sie zeigen Hunger, Krieg und wie es ist, eine Frau oder ein Kind in Afghanistan zu sein.

5. April-13. Mai 2022: Beginen e.V., Heiligengeisthof 3, 18055 Rostock

Öffnungszeiten: Mo – Mi 10 – 16 Uhr und auf Anfrage

Eintritt: frei

Im Sommer 2021 haben die Taliban wieder die Macht in Afghanistan übernommen. Tausende Menschen versuchen noch immer, das Land zu verlassen, darunter zahlreiche Künstler*innen. Kritische Gegenwartskünstler*innen in Afghanistan werden an der Ausübung ihrer Arbeit gehindert und sind akut von Verfolgung bedroht. Sie vernetzen sich jedoch untereinander und nutzen letzte verbleibende Nischen um weiterzuarbeiten.

Mit der Sichtbarmachung der Situation und der Werke der Gruppe wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Und wir wollen Menschen unterstützen, die sich vor Ort künstlerisch und netzwerkend engagieren und sich für Frauen, Kinder sowie deren Rechte einsetzen.

Führung durch die Ausstellung: Donnerstag, 21. April, 19:30 Uhr mit Kurzfilm und Hintergrundgespräch

Eine gemeinsame Initiative des NiG e.V., Jugend spricht, der Heinrich-Böll-Stiftung MV und Beginen e.V.

Das Projekt wird außerdem unterstützt von der Ehrenamtsstiftung MV.

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